Barbara Deinsberger
Supervisorin I Coach I Musikerin I Musikpädagogin
Meine Arbeitsfelder
Seit 2017 arbeite ich mit großer Freude freiberuflich als Supervisorin, Coach und Teamentwicklerin im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich.
Mit meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Musikpädagogin, Chorleiterin und Musikvermittlerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bin ich als Instrumentalpädagogin an der Musikschule Baunatal sowie als Dozentin an der Landesmusikakademie Hessen tätig.
Mein künstlerisch-kreativer Austausch findet im Barockensemble "Ensemble Giocoso" statt, das seit über 15 Jahr in derselben Besetzung musiziert.
Die unterschiedlichen Arbeitsfelder prägen meine Perspektive und bereichern meine Arbeit in Beratung und Begleitung.
Mein Hintergrund
Mein fachlicher Hintergrund verbindet Beratung, Pädagogik und künstlerische Praxis.
Meinen Master in „Coaching, Organisationsberatung und Supervision" (M.A.) absolvierte ich an der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel – vorausgegangen war die Professionalisierung über die Zertifikatsstudiengänge Mediation (univ.) und Coaching (univ.) beim Europäischen Hochschulverbund.
Meine musikalische Ausbildung führte mich an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Graz sowie die mdw – Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien: Instrumentalpädagogik (Blockflöte) und künstlerisches Diplom, ergänzt durch ein Aufbaustudium am Institut für Aufführungspraxis Graz (mag.art.).
Mitgliedschaften und Engagements
Ich bin Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv) sowie im Netzwerk Supervision & Coaching Nordhessen.
Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich bei QuArt@Kindermusiktage e.V., im Konzertverein Kassel e.V., bei WATOTO e.V. sowie im Inner Wheel Club Kassel.
Diese Mitgliedschaften und Engagements spiegeln mein fachliches Interesse ebenso wie meine Verbundenheit mit kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen.
. . . und die Musik!
Musik begleitet mich seit früher Kindheit und prägt mein Denken, Fühlen und meinen Blick auf zwischenmenschliche Prozesse. Ob im Ensemble oder im Beratungsgespräch – beides lebt von differenziertem Zuhören, dem Eröffnen von Resonanzräumen und der Kunst, unterschiedliche Stimmen wahrnehmbar und integrierbar zu machen.
Zuhören als Instrument. In der Musik zählen nicht nur Melodien, sondern Zwischentöne, Timing und das Ungesagte zwischen den Noten. In der Beratung heißt das: auf Rhythmus, Spannung und Pausen im Gespräch achten – oft liegt dort die eigentliche Botschaft.
Resonanzräume statt Lösungen. Ein Ensemble gelingt durch Raum, nicht durch Anweisung. Statt als "Expertin mit Antwort" aufzutreten, gestalte ich als Klangkörper-Gestalterin die Bedingungen, unter denen unterschiedliche Perspektiven hörbar werden.
Stimmen integrieren, ohne sie zu glätten. In der Musik bleibt jede Stimme eigenständig, auch im Zusammenklang. Integration bedeutet nicht Vereinheitlichung, sondern Differenzen nebeneinander hörbar zu machen, Dissonanzen als belebenden Teil in der Musik zu begegnen – so entsteht Klang statt Kompromiss.
Musik lehrt mich zuzuhören. Beratung lehrt mich, daraus Räume zu schaffen.
